Open Flair-Festival (Tag 3)

09.08.2019  |  Eschwege

Bands: Spit, Ze Gran Zeft, Of Mice & Men, Kafvka, Deaf Havana, Nothing But Thieves, Madsen, Die Fantastischen Vier, Zebrahead

Spit | Ze Gran Zeft

Am Freitag wurde traditionell das Hauptgelände am Werdchen eröffnet. Nachdem “Spit” direkt die große Radio Bob-Bühne bespielten, eroberten die Franzosen von „Ze Gran Zeft“, deren Name zum Schmunzeln verleitet, die Freibühne. Sie zeigten sich exzentrisch und brachten mit ihrem Alternative Crunk Rock – wie sie es selbst nennen – das Publikum in Bewegung.

Of Mice & Men

Nachdem im Dezember 2016 der frühere Sänger Austin Carlile von “Of Mice & Men” aus gesundheitlichen Gründen leider seine Karriere beenden musste, war sicher erst einmal unklar, wie es wirklich weitergeht mit der Band. Doch ein neuer Frontmann wurde mit Aaron Pauley gefunden. Harte Töne peitschten über das Werdchen, es bildeten sich Circlepits.

Kafvka

“Kafvka” überzeugten bereits 2016 das Publikum des Open Flair. Bereits damals konnten sie sicher neue Fans dazu gewinnen und so wunderte es nicht, dass beim diesjährigen Auftritt beste Stimmung herrschte.

Deaf Havana | Nothing But Thieves

„Makabar“ eröffneten währenddessen das Gelände an der Seebühne an diesem dritten Tag, gefolgt von „Deaf Havana“. Leider war das Areal am Werratalsee nicht so gut besucht, aber die Fans, die da waren, feierten die Band. Ein kurzer Sprint führte mich zurück zum Hauptgelände am Werdchen, um die Show von “Nothing But Thieves” zu sehen. Die Briten veröffentlichten 2015 ihr Debütalbum und machten durch Songs wie “Amsterdam” Lust auf einen Live-Einblick. Das Publikum wurde nicht enttäuscht.

Deaf Havana

Nothing But Thieves

Madsen

„Madsen“ gehören auch zu den Dauergästen auf dem Open Flair. Ursprünglich waren sie allerdings gar nicht geplant für dieses Jahr, aber als „Good Charlotte“ aufgrund eines Todesfalls in der Familie ihre gesamten Auftritte abgesagt hatten, darunter auch den in Eschwege, war man froh, mit „Madsen“ noch einen so guten „Ersatz“ gefunden zu haben. Und auch Madsen selbst haben sich sehr über die Einladung gefreut. Zu Ehren von Good Charlotte gab es einen Coversong und auch “Basket Case” von Green Day wurde zum Besten gegeben.

Die Fantastischen Vier

Und dann kam einer dieser Momente, die man auf einem Festival vermeiden möchte: die Überschneidung zweier Bands, die man eigentlich beide unbedingt sehen will. So geschehen dieses Jahr mit den Stuttgarter Kult-Hip Hoppern der „Fantastischen Vier“ und der kalifornischen Punkrock-Band „Zebrahead“. Hier hat sich mein Fan-Herz zugunsten der Kalifornier entschieden. Die ersten paar Minuten der Fanta 4 konnte ich dennoch kurz genießen und ein wenig zu beispielsweise “Was Geht” mit dem Kopf nicken. Ja, die Klassiker gehen immer.

Zebrahead

Dann hieß es: schnell zur Seebühne, denn dort fingen gerade “Zebrahead” mit ihrer Show an. Die Kalifornier nehmen sich selbst überhaupt nicht ernst auf der Bühne, sie blödeln herum. Im Gegensatz zu den bisherigen Konzerten auf der Seebühne an diesem verregneten Freitag war der Platz zum ersten Mal richtig gut gefüllt. Zebrahead sind Garanten für gute Laune. Ein Konzert ohne ihre Einlage von “drink drink my germans” ist fast nicht mehr vorstellbar. Auch der obligatorische Ritt auf dem Schlauchboot über die Menge durfte nicht fehlen. Und der Regen? Der wurde einfach weggetanzt.

Die Fotos wurden im Auftrag von [a]live:promotion und STAGR gemacht.


> Galerie & Bericht vom Mittwoch (Tag 1)
mit: Das Pack, The Subways, Alex Mofa Gang, Russkaja

> Galerie & Bericht vom Donnerstag (Tag 2)
mit: Shame, The Intersphere, City Kids Feel The Beat, Megaloh, Donots

> Galerie & Bericht vom Samstag (Tag 4)
mit: Sondaschule, Dave Hause, Eskimo Callboy, Annisokay, Enter Shikari, Bosse, Frittenbude

> Galerie & Bericht vom Sonntag (Tag 5)
mit: The toten Crackhuren im Kofferraum, Django S., ZSK, Yungblud, Swiss + die Andern, Chefboss, Von Wegen Lisbeth, B-Tight, Bullet For My Valentine, Adam Angst, The Offspring